Die besondere Medaille - März
2019

Adolph-Kolping-Medaille

Adolph-Kolping-Medaille
Kolping-Medaille in Silber 1000, Dm = 40,5 mm, G = 25,54 g
Punzen 1000 rechts neben Dreieck und Halbmond auf dem Rand

Erläuterungen:

  1. Diese Adolph-Kolping-Medaille zeigt auf der Vorderseite ein Porträt ADOLPH KOLPINGs von vorne, etwas nach links schauend mit seinem Geburtsjahr 1813 und Sterbejahr 1865. Auf dem Kragen ist rechts die Signatur HOLL zu sehen.
    Die Rückseite zeigt in sieben Zeilen einen Ausspruch Adolph Kolpings: WER / MENSCHEN /  GEWINNEN WILL / MUSS DAS HERZ / ZUM PFANDE / EINSETZEN / KOLPING
  2. Adolph Kolping als Sohn eines Schäfers in Kerpen bei Köln geboren, erlernte das Handwerk eines Schusters und wurde dank der Unterstützung des Rektors von Mödrath Theodor Wollersheim und der Gutsbesitzerin, bei der sein Vater als Schäfer gearbeitet hatte, katholischer Priester. Als Vikar am hohen Dom zu Köln gründete er 1849 dort mit sieben  Handwerksgesellen den katholischen Gesellenverein, aus dem das heutige weltweit agierende Kolpingwerk entstanden ist. Kolpings Ziel war es, die jugendlichen Handwerker sowohl für Religion und Tugend, als auch für ihre geschäftliche Stellung und ihr materielles Fortkommen auszubilden.
  3. Geboren wurde Albert Holl am 5.4.1890 in Schwäbisch-Gmünd, gestorben 27.5.1970 in Schwäbisch-Gmünd. Er erlernte das Handwerk des Stahlgraveurs, besuchte die Gmünder Gewerbeschule und nach einem Aufenthalt in Paris die Kunstgewerbeschule in München. 1922 wurde er Leiter der Bildhauerklasse der Staatlichen Höheren Fachschule für Edelmetallgewerbe in Schwäbisch-Gmünd und erhielt dort eine Professur. Er schuf viele Porträtmedaillen und die erste 5 DM Kursmünze, den „Silberadler“, der von 1951-1974 in 270 Millionen Exemplaren geprägt wurde.